So besser nicht:

Sie haben eine Frage im Bereich der Umsatzsteuer, und Sie möchten eine Antwort. Natürlich können Sie lange im Internet surfen und in diversen Foren nach Ihrem Thema suchen. Aber: Die Beiträge in diesen Foren stammen fast immer von Leuten, die in der gleichen Lage waren oder sind wie Sie und die dann ihre Meinung oder ihr Wissen in einen gemeinsamen Topf werfen. Das heißt, die Antworten dort können falsch sein, und niemand garantiert Ihnen die Richtigkeit. Es haftet Ihnen auch niemand, wenn später Ihr Finanzamt Steuern und Zinsen von Ihnen verlangt, weil Sie sich auf die Internet-Auskunft verlassen haben.

Sondern:

Sie stellen mir Ihre Frage. Ich sehe mir Ihre Anfrage an und versuche, die Kosten der Beantwortung abzuschätzen. Ich teile Ihnen die ungefähre Größenordnung mit, und Sie entscheiden, ob Sie mir einen Auftrag erteilen wollen oder nicht. Dieses Vorverfahren natürlich kostenlos für Sie. Danach entscheiden Sie, ob Sie mir einen Auftrag erteilen wollen.

Nach den Vorschriften des Geldwäschegesetzes (hier Auszug) bin ich verpflichtet, meine möglichen Mandanten in Person zu identifizieren. Bei Missachtung dieses Gesetzes drohen Geldbußen bis € 100.000 für jeden einzelnen Verstoß. Deshalb habe ich zwei Fragebögen entwickelt, die Sie mir bitte ausgefüllt mit der Anfrage zukommen lassen.

Das eine ist das „Mandantenblatt“, in dem rechtlich erforderliche und praktisch wichtige Informationen über Sie oder Ihr Unternehmen enthalten sind. Das andere ist das „Sachverhaltsblatt“. Hier geht es darum, den tatsächlichen Hintergrund Ihrer Anfrage genau zu beschreiben. Meine Antwort auf Ihre Frage kann nur richtig sein, wenn Sie und ich von den gleichen Tatsachen ausgehen.